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WebVTT-Untertitel mit einer kleinen Datei testen
Eine WebVTT-Datei enthält einen Kennzeichner und einzelne zeitgesteuerte Einträge, sogenannte Cues. Jeder Eintrag verbindet Start, Ende und Text. MDN dokumentiert dafür das Format und seine möglichen Zusätze.
Beginne bei einer eigenen Datei mit einem einzigen kurzen Satz. Verwende eine Kopie und bewahre das Original unverändert auf. Eine kleine übersichtliche Spur ist leichter zu prüfen als eine lange Datei mit vielen Formatierungsangaben.
Zwei Fragen nacheinander beantworten
Prüfe zuerst, ob der Player die Datei überhaupt als Untertitelspur erkennt. Erst danach bewertest du, ob der Satz zum gewünschten Zeitpunkt erscheint. Fehlt die Spur in der Auswahl, solltest du noch nicht an der Dauer einzelner Zeilen arbeiten.
Beispiel: Eine kurze Testspur wird erkannt und zeigt ihren Satz, die umfangreiche eigene Datei dagegen nicht. Vergleiche dann ihren Aufbau mit dem funktionierenden Test. Ändere jeweils nur einen Unterschied, damit die Ursache nachvollziehbar bleibt.
Dateiformat nicht nur umbenennen
Eine beliebige Textdatei wird nicht allein durch die Endung VTT zu einer gültigen WebVTT-Datei. Ebenso ist eine andere Untertiteldatei nach dem Umbenennen nicht automatisch korrekt umgewandelt. Verwende ein geeignetes Werkzeug oder den dokumentierten Aufbau.
Die Unterstützung hängt auch von der Player-Version ab. Kodi nennt WebVTT als ab Version 20 hinzugekommenes Format. Prüfe deshalb die tatsächlich installierte Version, bevor du die Datei für fehlerhaft erklärst.
- Zuerst Erkennung, danach Zeitpunkt prüfen.
- Mit einem kurzen eigenen Beispiel arbeiten.
- Originaldatei vor Änderungen sichern.
Eine hilfreiche Fehlermeldung formulieren
Nenne Format, Player-Version und ob die Spur auswählbar ist. Bei einer eigenen unkritischen Testdatei kannst du den kurzen betroffenen Eintrag zeigen. Veröffentliche keine privaten Medienadressen. So lässt sich die Dateifrage gezielt besprechen, ohne einen kompletten IPTV-Zugang neu einzurichten.